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  • LG Frankfurt a.M, 03.06.2026Electra Works Ltd.215.035 €
  • LG Stuttgart, 26.05.2026Tipico8.334 €
  • LG Köln, 22.05.2026Electra Works Ltd.26.175 €
  • LG Bielefeld, 08.05.2026Electra Works Ltd.145.884 €
  • LG Tübingen, 08.05.2026Tipico34.085 €
  • LG Stade, 30.04.2026Tipico14.271 €
  • LG Halle, 29.04.2026Dama N.V.33.001 €
  • LG Essen, 15.04.2026Tipico10.440 €
  • LG Rottweil, 14.04.2026Tipico10.289 €
  • LG Düsseldorf, 10.04.2026Tipico35.970 €
  • LG Bonn, 10.04.2026Tipico23.078 €
  • LG Kiel, 10.04.2026PokerStars7.426 €
  • LG Hamm, 10.04.2026Tipico13.385 €
  • LG Aachen, 09.04.2026Electra Works Ltd.14.703 €
  • LG Limburg a. d. Lahn, 07.04.2026Tipico85.885 €
  • LG Münster, 07.04.2026Electra Works Ltd.61.912 €
  • LG Köln, 23.03.2026Tipico72.270 €
  • LG München I, 13.03.2026Tipico52.428 €
  • OLG München, 11.03.2026Tipico33.590 €
  • OLG München, 11.03.2026Tipico41.578 €
  • LG Hildesheim, 06.03.2026Tipico30.607 €
  • LG Stralsund, 05.03.2026Electra Works Ltd.56.722 €
  • LG Stade, 04.03.2026Betway24.109 €
  • LG Stuttgart, 20.02.2026Tipico39.893 €
  • LG Berlin II, 19.02.2026Tipico10.388 €
  • LG Bremen, 18.02.2026Electra Works Ltd.20.244 €
  • LG Hildesheim, 18.02.2026Tipico20.169 €
  • LG Koblenz, 18.02.2026Tipico172.899 €
  • LG Hildesheim, 18.02.2026Tipico13.014 €
  • LG Landshut, 16.02.2026Tipico9.571 €
  • LG Heilbronn, 13.02.2026Tipico185.000 €
  • LG Osnabrück, 12.02.2026Dama N.V.26.469 €
  • LG Stuttgart, 12.02.2026Tipico70.497 €
  • LG Koblenz, 11.02.2026Electra Works Ltd.145.884 €
  • LG Heilbronn, 10.02.2026Tipico16.050 €
  • LG Augsburg, 09.02.2026Electra Works Ltd.32.654 €
  • LG Köln, 06.02.2026Tipico6.152 €
  • LG Köln, 06.02.2026Electra Works Ltd.97.585 €
  • LG Bonn, 04.02.2026PokerStars125.465 €
  • LG Limburg a. d. Lahn, 04.02.2026Tipico7.740 €
Rechtliche Grundlage

Warum Du Dein Geld zurückverlangen kannst.

Die Rückforderung ist keine Grauzone und kein Trick. Sie beruht auf zwei Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs, dem Glücksspielstaatsvertrag und inzwischen auf hunderten Urteilen deutscher Gerichte.

Erstrittene Urteile
330
Zurückgeholte Summe
12.309.249 €
Gerichte
87

Die vier Bausteine

So trägt der Anspruch

Vier Punkte greifen ineinander. Fehlt einer, prüfen wir, ob ein anderer Weg bleibt.

  1. 1

    Ohne Lizenz war das Angebot verboten

    Bis Juli 2021 durfte in Deutschland niemand Online-Casino oder Online-Poker anbieten. Wer es dennoch tat, handelte gegen ein gesetzliches Verbot. Solche Verträge sind nach Paragraf 134 BGB von Anfang an unwirksam.

  2. 2

    Unwirksamer Vertrag heißt: Geld zurück

    Ist der Vertrag unwirksam, fehlt für Deine Einzahlungen der rechtliche Grund. Nach Paragraf 812 BGB muss der Anbieter herausgeben, was er ohne Rechtsgrund erlangt hat – also Deinen verrechneten Verlust.

  3. 3

    Der Bundesgerichtshof hat es bestätigt

    Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Spieler ihre Verluste aus unerlaubtem Online-Glücksspiel zurückverlangen können. Der Einwand, man habe selbst gegen das Verbot gehandelt, greift nicht.

  4. 4

    Zehn Jahre rückwirkend

    Die Verjährung beginnt erst, wenn Du von den Umständen Deines Anspruchs weißt. Deshalb sind Verluste bis zu zehn Jahre rückwirkend durchsetzbar – auch wenn Du lange nichts von dieser Möglichkeit wusstest.

Ab Juli 2021

Auch neuere Verluste sind nicht verloren

Seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 können Anbieter eine deutsche Lizenz erhalten. Das Angebot bleibt aber rechtswidrig, wenn Pflichten verletzt wurden. Diese vier Fälle kommen am häufigsten vor.

Der Anbieter hatte keine deutsche Lizenz

Auch nach Juli 2021 gilt: ohne Lizenz kein legales Angebot. Ob und seit wann eine Lizenz vorliegt, steht in der White List der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Viele Anbieter haben bis heute keine.

Das Einzahlungslimit von 1.000 Euro wurde nicht eingehalten

Seit Juli 2021 darf ein Spieler anbieterübergreifend höchstens 1.000 Euro pro Monat einzahlen. Wer mehr eingezahlt hat, war einem Anbieter ausgesetzt, der seine Pflichten verletzt hat. Das begründet Schadensersatz.

Eine Selbstsperre wurde übergangen

Wer über OASIS oder direkt beim Anbieter gesperrt war und trotzdem spielen konnte, hat besonders gute Aussichten. Der Anbieter muss die Sperrdatei abfragen – tut er es nicht, haftet er für den Verlust.

Es fehlten Spieler- und Jugendschutz

Fehlende Verlustbegrenzung, kein Panikknopf, aggressive Bonusangebote oder Werbung an Minderjährige: Auch das sind Pflichtverstöße, aus denen sich Ansprüche ergeben können.

Ausnahme

Der Sonderfall Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein erlaubte schon 2011 im Rahmen eines eigenen Gesetzes Online-Casinospiele und vergab dafür Lizenzen. Wer seinen Wohnsitz dort hatte und von dort aus bei einem so lizenzierten Anbieter gespielt hat, kann in der Regel nicht zurückfordern.

Entscheidend ist aber der Ort des Spieleinsatzes, nicht der Wohnsitz auf dem Papier. Wer in Schleswig-Holstein wohnte, aber am Arbeitsplatz in Hamburg gespielt hat, fällt nicht unter die Ausnahme. Das prüfen wir im Einzelfall.

Dieser Text erklärt die Rechtslage allgemein und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Die rechtliche Prüfung und Vertretung übernimmt eine Rechtsanwaltskanzlei.

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